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Das Kunstwerk 'Web of Life' ermöglicht es den Besuchern, eine faszinierende audiovisuelle Umgebung interaktiv zu beeinflussen. Das Medium dazu ist ihr jeweils einzigartiges Muster von Handlinien. Dies stellt die Verbindung zu einem veränderlichen, emergenten Netzwerk von Beziehungen her, inszeniert als ein Akt der symbolischen Kontaktaufnahme zu allen anderen Benutzern.
Der Besucher taucht ein in eine audiovisuelle Umgebung, die geprägt wird durch das Zusammenspiel dreidimensionaler Computergrafiken und projizierter Videobilder einerseits und eines akustischen Erlebnisses andererseits, das den ganzen, speziell dafür architektonisch gestalteten Raum erfasst. Die Schnittstelle, das „Interface" zwischen Mensch und Kunstwerk, ist eine Station, an der die Besucher ihre Hände scannen lassen.

Technische Realisierung des Handscanners: Kamera, Sensorik, Bildauswertung, Programmierung.
Legt ein Besucher die Hand auf den Scanner, so wird das über eine Miniaturlichtschranke detektiert. Es wird ein Bild von der Hand aufgenommen und über ein speziell entwickeltes Bildverarbeitungsverfahren die Handlinien extrahiert und vektorisiert. Die Linien werden auf dem Bildschirm des Scanners angezeigt und über eine Netzwerkverbindung an die Visualisierungseinrichtung geschickt.

'Web of Life' ist eine Installation im ZKM Medienmuseum